Samstag, 21. November 2009

Stiegl Bockbieranstich



Ein kleiner Wehrmutstropfen war beim diesjährigen Bockbieranstich in Stiegls Brauwelt mit im Bier. Es ist der letzte Bock von Braumeister Ernst Schreiner vor seiner Pension. "Der Bock ist heuer so, wie ich ihn mir seit 35 Jahren vorgestellt habe", begann Schreiner und erntete Lacher, denn seit Jahrzehnten begannen seine Reden mit "Es ist der beste Bock aller Zeiten". Schreiner titulierte seinen Weihnachtsbock als bissig, böse und als "Ladykracher".
Ganz ohne Streiche ging es beim letzten Fasslanstich natürlich nicht und so wunderte sich Schreiner zuerst, dass beim Anschlagen nichts spritzte und dann nichts rausrann. Zweiter Versuch. Erst beim dritten Versuch rann - Wasser raus. Da hatte Schreiner schon Verdacht geschöpft und forderte ein neues Fassl. Erst dann nahm alles seinen gewohnten Lauf. Bockbier für alle, Moderation von Fritz Egger, Kabaretteinlage von Josi Prokopetz als Gaststar, Essen für die VIPs von Vize-LH Wilfried Haslauer bis Skispringer Felix Gottwald, der das Bier vor allem wegen seiner Elektrolyte schätzt und ein Prost von der Hopfenprinzessin aus Oberösterreich, da dort ja bekanntlich der beste Hopfen wächst.

Freitag, 20. November 2009

Vorweihnachtlicher Medienwahnsinn in Aiderbichls Promizoo





Treten, drängen, schreien. Wer am lautesten brüllt, hat das Bild sicher. Vorweihnachtszeit auf Aiderbichl und die Frage - wer sind hier die Tiere? Die deutschen Kollegen sind geschlossen angetreten und verteidigen ihr Terrain. Es geht um Zeitungsplätze, Abdrucke. Den Promis auch. Wer am besten spielt - sich bunt und lustig gibt und mit möglichst vielen Tieren ablichten lässt, gewinnt das Rennen. TV Förster Christian Wolff hat aus Fehlern gelernt. "Mit Weihnachtskugeln druckt das keiner. Wir müssen zu den Tieren." Roberto Blanco ist Vollprofi und kommt mit wieder mal neuer Freundin. Zumindest wir Österreicher kennen sie noch nicht. Das zieht immer. Obwohl sich auch Ralf Bauer ins Zeug legt und schauspielerisch alles gibt. Mit Laterne im Mund oder am Ohr. Mit Ziege Walter und Kollegin Susanne Michel. Roberto ist bunter. Wildbild hat das Foto. Keine Frage. Wir sind zu dritt in den Kampf eingestiegen. Pia schickt aktuell, da ein Zeitungskunde gleich was braucht. Nach zwei Stunden Nahkampf ist für mich der Spuk vorbei und ich verzieh mich wieder in die Stadt. Mit Tele ans Set von Hollywood. What a day!

Tom Cruise und Cameron Diaz vor der wildbild Linse in Salzburg



Beide abgelichtet. Glück gehabt. Und das trotz vollem Terminkalender. Zwischenzeitlich Paparazza Aktionen. Flughafendachterrasse mit ca 20 Kollegen. Tom Cruise ist Vollprofi. Winkt, schaut in unsere Richtung, winkt auch zu den Fans auf der Terrasse. Der Mann weiß, wie man "Good Mood" macht. Begrüßt sogar das Bodenpersonal per Handschlag. Trotzdem werd ich nicht Sientology beitreten.
Cameron Diaz war tags zuvor bei ihrer Ankunft nicht so souverän. Sie stieg beim Hinterausgang aus. Dafür machte sie das heute beim Dreh in der Hofstallgasse wieder wett. Freundliche Gesten in alle Richtungen. Nutzte Drehpausen, um Zaungästen und Fotografen zuzuwinken. Die Securities sind angehalten, freundlich zu sein. Solange keiner blitzt, ist alles ok. Hollywood ist doch anders. Das Salzburger Personal ist schon am Lernen.

Donnerstag, 19. November 2009

Salzburger Christkindlmarkt eröffnet



Bei Höchstwerten von 14 Grad und strahlend blauem Himmel öffnete der Salzburger Christkindlmarkt heute um 17 Uhr vor dem Dom seine Pforten, während sich nebenan die Hollywood-Crew rund um den Filmdreh von „Knight & Day“ in ihrem Base Camp hermetisch abriegelt.
Aller noch so „unvorweihnachtlichen“ Umstände zum Trotz, tummelten sich an diesem ersten Christkindlmarkt-Tag etliche Menschen zwischen den Läden. Zu bestaunen (und wohl auch zu kaufen!) gibt es wieder eine große Auswahl an weihnachtlicher Deko, Bekleidung und etlichen Geschenksideen. Kekse werden gebacken, und dampfender Glühwein und Punsch schmecken Vielen auch bei Plusgraden – Pappbecher hin oder her. Aber seien wir uns mal ehrlich: Schmeckt so ein Glühwein aus einem Keramikhäferl nicht ohnedies besser?

[lex]

Sonntag, 15. November 2009

Landeswappenverleihung an die Progress



Die Progress Außenwerbung darf jetzt auch das Landeswappen tragen. Dazu gab es in feierlichem Rahmen eine Überreichung in der Residenz. Normalerweise sind das ja die Veranstaltungen die an Steifheit nicht zu überbieten sind. Nur: Fred Kendlbacher, der Salzburger Progress GF ist sicher nicht steif. Und so hatte er einige Programmpunkte, die selbst so eine Veranstaltung auflockern. Klar, er tut sich leicht. Große Möblierung mit Ankündigungsplakaten, Citylights und Stehern schon im Residenz-Innenhof. Genug Zeit zum Austausch beim Aperitif. Geniale Musik. Die Salzburger Nockerl bieten experimentelle Volksmusik. Passender geht es für so einen Rahmen nicht. Kurze Reden. Übergabe, ein paar Gruppenbilder (muss sein, bei so einem Anlass und war auch zeitlich als Programmpunkt eingebaut.) Flying Buffet vom Krimpelstätter. Als Give Aways kleine Landeswappen-Litfass-Säulen mit Mozartkugeln. Dauer: 2h inklusive Smalltalk und Buffet. So was nennt man perfekt. Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass Fred Kendlbacher sein bestes Hilfiger-Samtsakko angezogen hatte und Prokurist Dominik Sobota sogar im Trachtenanzug kam. So viel Perfektion ist ja schon fast unheimlich.

Dance Battle im Europark



Beeindruckende Moves zeigten die Breakdancer und Hip Hopper im Europark. Wildbild wollte natürlich bei dem international besetzten Battle Fotos machen. Der Europark ist ja einer unserer Kunden und es macht immer wieder Spaß die Events dort zu begleiten. Dass diesmal eine besonders gute Stimmung und Show geboten wurde, lag natürlich auch an den Organisatoren. Onur Bakis hat mit seinem Verein Doyobe einen Vorgeschmack geliefert, was uns im nächsten Jahr beim Battle von Weltrang erwarten wird. Dann steht Salzburg gleich drei Tage im Zeichen des Hip Hop.

Mozarteis Eröffnung





Eislaufen kann ich nicht wirklich, aber wenn man den Mädels von Sweet Mozart zusieht, bekommt man große Lust, hier vor der beeindruckenden Kulisse der Salzburger Altstadt am Mozarteis seine Runden zu drehen. Ich hab ja jetzt den direkten Vergleich. Vor kurzem haben wir uns den Eislaufplatz beim Rockefeller Center angeschaut und der ist im Vergleich ja auch nur 3-4 mal so groß und das in NY. Also Salzburg kann auf sein Mozarteis ruhig stolz sein. Die Sweet Mozarts haben mit Sound of Music eröffnet und sollten ein paar Touristen anwesend gewesen sein, sind sie sicher dahingeschmolzen. Fast so wie das Eis, das ja bei 14 Grad plus schon herausgefordert wird. Hannes Dinböck, einer der Studio 10-Mitglieder, die den Eislaufplatz betreiben hat von den Problemen bei der Eisaufbereitung erzählt. Vor ein paar Jahren musste wegen Schönwetter sogar die Eröffnung verschoben werden. Damals hatte es allerdings 22 Grad.
Dann stellte noch Lyn Vysher (Eyelyn Vysher, Ex Lottofee) ihre neue Weihnachts-CD vor. Ein zukünftiger Schlagerstern steht damit in den Startlöchern.
Freie Eiszeit war danach angesagt. Die Kids standen schon Schlange und wollten sich das nicht entgehen lassen. Einige Eltern auch nicht. Ich werde auf jeden Fall jetzt gleich mal meine selten benutzten Eislaufschuhe suchen gehen. Wenn ich sie nicht finde: Auch kein Problem. Beim Mozarteis kann man welche leihen.

Mittwoch, 11. November 2009

Kekse, Köche und Kinder



Ein weihnachtliches Keksebacken mit 11 Gourmethauben ging im Gwandhaus zugunsten Pro Juventute über die Bühne. Für wildbild hatte Günter Freund den Auftrag übernommen. Sechs Köche, Richard Brunnauer, Restaurant Riedenburg, Andreas Kaiblinger, Restaurant Esszimmer, Elisabeth Grabmer, Gasthaus zur Waldschänke, Thomas Walkensteiner, Restaurant Imperial Schloß Fuschl, Gerit Quintus, Restaurant Vogelfrei, Jan-Peter Schramm, Hotel Altstadt Radisson kneteten um die Wette, schwangen das Nudelholz und formten Kekse. Die Kindergruppe rund um Gerit Quintus bestach mit den dicksten Keksen. Perfektionist Kaiblinger gab die Einstellung an seine Gruppe weiter. Damit jeder sieht wie das geht, hatte er die fertigen Kekse bereits mitgebracht. Elisabeth Grabmer von der Waldschänke entdeckte gemeinsame Wurzeln mit Kabarettist Fritz Egger. Beide sind Oberösterreicher und kreierten typische Grieskirchner Kekse. Thomas Walkensteiner war mit seinen Gedanken mehr bei seiner eigenen Tochter, die gerade mal einen Tag alt war. In seiner Gruppe war auch Maler Günter Edlinger, dessen Aufgabe es war, Löcher in den Teig zu machen.
Verkauft werden die Kekse übrigens beim Promi Eishockey Charity am Mozarteis am 26. November.

Montag, 9. November 2009

Bacardi, Wölfe und WildBild in den Kavernen



Auch diesmal wussten wir nicht wirklich, worauf wir uns gefasst machen durften. Und wieder einmal waren die Kavernen 1595 Schauplatz des Geschehens. Bacardi lud seine Partner und Gastronomen zu einer Nacht, die im Zeichen des Mondes und der Wölfe stand. Die Räumlichkeiten der Kavernen präsentierten sich in edler und dem Motto angepasster Dekoration, verpflegt wurden die Gäste mit Schmankerln vom „Flying Dinner“, serviert von Hostessen, die im Laufe des Abends ihr Outfits immer wieder wechselten. Um Punkt 21.21 Uhr war es dann soweit: Ein Tor ging auf, das zuvor noch von zwei ziemlich großen und grimmig dreinblickenden Herren bewacht wurde. Die Beiden ließen sich auch nicht von mir und meiner bzw. Günters Kamera irritieren – der Blick blieb starr ins Leere gerichtet. Ab 21.21. Uhr war dann für exakt 120 Minuten Clubbing und Party angesagt im „Land of Wolf“, das ganz im Zeichen der Marke Eristoff stand.
Rauch und Nebel sind nicht unbedingt der Fotografen Freunde wenn es darum geht, feiernde Menschen abzulichten, dafür sorgten diese Effekte aber für die richtige Stimmung unter den Tanzenden. Wobei der eine oder andere Drink aus dem Hause Bacardi, vorzüglich gemixt und eingeschenkt von der Barcrew, wohl auch seinen Beitrag zu dieser ausgelassenen Stimmung geleistet hat.
Summa Summarum: Mal wieder ein gekonnt in Szene gesetzter Event in den Gemäuern der Salzburger Kavernen.

(lex)

Sonntag, 8. November 2009

Gast Video

Vee:Club



Seit Samstag 9.00 früh spult mein Hirn nur Bilder ab. Bearbeiten, neu sehen, abdrücken. Die Gast macht Spaß aber strengt an. Mann muss in kürzester Zeit visuelle Eindrücke verarbeiten und in mediengerechte Bilder zerlegen. Möglichst inhaltsreich. Wir machen Fotos für Zeitungskunden, Firmenkunden und ein Video für die Messe. Dann Orderman PK, dann Vee:Club. Die besten Partyvisuals. Ein Fest für die Sinne. Auch für Fotografen. Bis zum Ende der Veranstaltung hat der Arbeitstag 19 Stunden. Durchgehend. Ohne Pause. Gegessen wird im vorbeigehen. Ungesund, ich weiß. Und viel zuviel. Bilder aufnehmen, bearbeiten, zuordnen. Um halb drei Uhr nachts bin ich zuhause, stelle die wichtigsten Pressebilder noch auf die Kundenmails. Die wollen tags darauf ja gleich weiterarbeiten. Ich merke, wie ich unkonzentriert arbeite. Blöderweise dauert dann alles noch länger. Arbeitsende gegen vier Uhr früh. Da drehen sich die Effekte auch bei geschlossenen Augen noch weiter. Und wehe, jemand ruft am Sonntag vor 9.00 Uhr an.

Der 14. Salzburger Jazzherbst ist vorüber


Der 14. Salzburger Jazzherbst ist nun vorüber. Jazzig ist es am letzten Wochenende wieder in der Stiegls Brauwelt zugegangen. Pia vom Wildbild Team ist bei den letzten Konzerten dabei gewesen. Es war ein krönender Abschluss des diesjährigen Festivals. Zu sehen und zu hören waren: das Scott Hamilton Quartett, Roland Neuwirth, das Russell Malone Quartett und Ines Reiger Quintett. Wer nicht dabei sein hat können, kann im wildblog stöbern und Impressionen des diesjährigen 14. Salzburger Jazzherbstes genießen. ch

Orderman Produktpräsentation



Die Ordermänner wurden von Eventery in buntes Licht getaucht. Die Präsentation des neuen optimierten Funkkassen Bonierungssystems war ein Erlebnis für alle Sinne. Da macht fotografieren richtig Spaß!

Freitag, 6. November 2009

Lemonchilli Wiedereröffnungsparty



Der schönste Gastgarten im Nonntal, der Lemonchilli-Garten kann jetzt auch bei wohligen Innentemperaturen betrachtet werden. Klaus Löffelberger hat seinen Gästen einen Wintergarten gebaut. Zur Wiedereröffnung gab es stilecht beim Mexikaner Chilli aus dem Feuerkessel. Caipirinha gleich im extra aufgestellten Empfangszelt und für die Harten ein Lagerfeuer im Freien. Die neue Bar wurde von den Stammgästen, darunter Liane und Reinhard Forstenlechner, Markus Sittikus Hotelchefin Anna Sigl, Romana Stauder und Gerald Stadler gleich angenommen. In der Stube feierte die erste 30er Geburtstags-Runde und die Kellner kamen gar kaum nach, alle Wünsche nach gegrillten Maiskolben, Scampispießen und Chickenwings zu erfüllen. Einhelliger Tenor aller Premierengäste: Der Umbau ist perfekt gelungen. Und das beste: Im Sommer kann man die Glasscheiben zum Gastgarten öffnen. Aber bis dahin gehen noch viele Steaks über die Theke.

Donnerstag, 5. November 2009

Hörsaal 1, die Semesterparty

Dienstag, 3. November 2009

Bye, bye, New York and see you again



Wir kommen wieder. Wir haben bei weitem nicht alles erledigt, was wir sehen wollten. Rundflug Manhatten. Den hat nur ein Teil unserer Gruppe gemacht. Wir haben ehrlich gesagt ein stressfreies Frühstück vorgezogen. Museumstour: Gecancelt. Dafür braucht man Zeit. Wir besuchen noch einmal den Times Square. m&m world. Die perfekte Produktinszenierung. Das können die Amis. Auch was Servicequalität betrifft, sollte man unsere Kellner mal auf New York Trip schicken. Ruby Tuesday ist ein typisch Amerikanisches Restaurant. "Ich bin Anna" stellt sich unsere Kellnerin persönlich vor. Anna ist super aufmerksam. Empfiehlt uns Tagesangebote, ist so freundlich, dass es für österreichische Ohren zwar aufgesetzt klingt, aber es wirkt. Die perfekt gespielte Inszenierung "Freundliche Kellnerin auf der Ruby Tuesday Bühne" funktioniert. Sollen ja alles Schauspielstudenten sein. Die muffeln wirklich nie rum. Auch hinter dem Tresen ist ein Lächeln selbstverständlich. Das Essen ist übrigens auch hervorragend. Wir sind uns einig: Der beste Burger, den wir je gegessen haben.
Lange haben wir nicht mehr Zeit. Dann geht es wieder nach München. Flugzeit diesmal: 6.30. Jetlag macht sich schon bei der Landung bemerkbar. Gut, dass ich für heute keine fixen Termine eingetragen habe. Danke auch an die wildbild Mitarbeiter für soviel Verständnis ihren Chefs gegenüber :)).
Ach ja, und im Vergleich zu vielen anderen Marathon Teilnehmern hatscht Günter eigentlich kaum.

Montag, 2. November 2009

New York: The Run



Von Günter Freund
Es war noch finster. Der Wecker läutet um 5.00 Uhr früh. Treffpunkt Lobby mit Chris, Thomas und Hubert. Erster Stress: Unser Shuttelbus kam nicht. Unser Reiseveranstalter hat in diesem Punkt klar versagt. Thomas organisiert Nachbarschaftshilfe: Wir dürfen bei den Schweizern mitfahren. Nach über 1 Stunde Anreise ist der Anblick des Startareals eher enttäuschend. Unübersichtlich. Chaotisch. Stressig.
Nach Eintreffen in unserem Startblock im Staten Island die zweite Enttäuschung: Wir sind zwischen Busschlangen eingekeilt. Der erwartete Ausblick auf die Verrazano Narrows Bridge entfällt. In der Ferne ertönt die amerikanische Nationalhymne, ein Schuss, dass Frank Sinatras New York New York und alle setzen sich in Bewegung. Nach zwei Minuten laufen wir. Erst am Scheitelpunkt der Brücke, nach ca. 1,5 Meilen wird die Dimension der Veranstaltung auch für uns sichtbar. 40.000 laufende Menschen. Ich bin nur am Schauen, am Eindrücke sammeln. Dass ich dabei auch laufe, fällt mir gar nicht auf.
Brooklyn ist gesäumt von Fanmassen. Sowas hab ich noch nie erlebt. Auch in Berlin nicht. Das entschädigt für den schwachen Start. Die Fans winken mit Fanen, reichen Erfrischungstücher, Orangenspalten, verteilen sogar Lollies und Blumen an die Läufer. Dieser Part ist eine einzige Show. Musikgruppen am Rand sorgen für Partyfeeling. Diesem Gefühl ist wahrscheinlich auch meine perfekte erste Halbzeit zu verdanken.
Danach kurz Queens. Dann die Queensboro Bridge. Eine so lange, so hohe Brücke habe ich noch nie zu Fuß überquert. Schon gar nicht mit so vielen Menschen gemeinsam laufend. Die Steigung wollte nicht enden. Erster Einbruch bei Meile 15,5. Hier fasste ich den Entschluss, die Geschwindigkeit zu reduzieren und lieber auf ein sicheres Fertiglaufen zu setzen. Belohnt wurde ich bei Meile 16. Da stand mein persönlicher Fanclub. Ich wusste dass sie irgendwo in diesem Abschnitt stehen würden und hörte plötzlich laut meinen Namen kreischen. Die Fahne und das Schild habe ich nicht wahrgenommen.
Danach ging es über die 1st Ave Richtung Harlem. Da ich mich fürs Genusslaufen entschied hatte ich jetzt mehr Spass. Aufmunternde Kommentare für die Mitläufer. In Harlem bekam einer meiner schwarzen Mitläufer von einem Zuschauer eine Banane. Mein mitleidserregender Blick auf seine Banane wärmte sein Herz und ich bekam die Hälfte. Harlem hatte die besten Musikgruppen. Ein sensationeller Gospelchor. Weiterlaufen. Ich will nur ins Ziel. Kurz durch die Bronx. Dann über die letzte Brücke die Madison Ave Bridge nach Manhatten. Und die restlichen 5 Meilen geradeaus. Auf der 5th Ave waren wieder richtig viele Fans. Anfeuerungsrufe die wir jetzt gut gebrauchen konnten.
Als alle glaubten das schlimmste ist jetzt überstanden, bogen wir in den Central Park ein. Ein ständiges Up und Down. Da tut jeder Meter weh. Hier ist zwar jedem klar, dass man ins Ziel kommt, egal wie, aber hier beginnt die Hölle. Und dann stehen die Zuschauer auf der Seite und rufen aufmunternd „Your looking good.“ Zuviel amerikanische Lügen. Es hilft trotzdem. Ich bin nach 4 Stunden 15 Minuten im Ziel !!!!! Leere. Erleichterung dann Euphorie. Der Zielbreich ist wieder lieblos arrangiert. Die Leute sind super. Jeder gratuliert dir am Heimweg zum Hotel. Von der Oma bis zum Anzugträger. New Yorks Bevölkerung lebt den Marathon mit. Man spürt den Respekt gegenüber der sportlichen Leistung. Alles in allem: Danke an die Stadt New York es ist sooooo geil!
Übrigens: Hubert war sensationell nach 3h20 min im Ziel. Dann Chris 3h 47 und Thomas 3h 49 min.

New York Shopping Marathon Tag 3 +4



Tag3 in New York beginnt wieder mit einem Starbucks Frühstück. Stilecht. Gesund. Joghurt, Früchte und Pumpkin Bread. Naja, letzteres vielleicht doch kalorienreicher. Wer seine Sünden zählen will, kann das gut tun, denn bei jedem Kuchen stehen die Kalorien unübersehbar groß drauf. Unser Kürbiskuchen hat 480 Kalorien. Kein Wunder, dass ich täglich dicker werde. Schließlich esse ich die gleichen Mengen wie Günter, nur laufe ich keinen Marathon. Der Shoppingmarathon kostet leider nicht so viele Kalorien.
In unserem Hotel sind lauter Läufer einquartiert. Schon um 6.00 früh stehen die täglich in den Startlöchern. Das macht fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mit meinen Frühstückssackerln durch die Sportler kämpfe.
Wir besuchen gemeinsam den Apple Store auf der 5th Ave . Der kann was. Vor allem ist dort 24 Stunden geöffnet. Paradiesisch. Wobei mir die Inszenierung des Stores in Soho mehr zusagt.
Nachmittags ist Shopping in Soho angesagt. Hunderte Läden, tausende Leute und Halloween. Kinder, die Süßigkeiten sammeln und ihre verkleideten Mütter im Schlepptau hinter sich herziehen. In den Shops ist die Stimmung blendend. Auch hier sind alle verkleidet, fast so wie bei uns im Fasching. Die tanzen zu DJ Klängen in den Stores. Die Freundlichkeit ist ansteckend. Der Servicegedanke endet bei den Amis allerdings an der Kasse. Zweimal drehe ich wieder um, weil ich einfach nicht gewillt bin, mich fürs bezahlen eine halbe Stunde anzustellen. Ohne Schlange ist ein Laden in NY scheinbar nicht angesagt. Hier endet meine Geduld. Der Shop mit den bunten Shirts und Pullis in wirklich allen Nuancen hat verloren.
Mein gastronomisches Highlight ist Rice to Richies in Soho. Milchreis in allen Geschmacksrichtungen zum pimpen mit Müsliversionen und Früchten oder Saucen. Vier Größen. Der Ladenbau ist stylisch. Alles rund. Viel Plastik. Ich liebe Milchreis. Die Jungs holen mich abends von meiner Euphorie wieder runter und erklären mir, dass außer mir niemand Milchreis mag. Echt?
Abends treffen wir uns alle im Odeon. Mittelerweile ist die Gruppe um 2 Leute angewachsen. Christian D. und Daria, Freunde von Hubert sind jetzt auch dabei. Das Odeon kann nichts. Essen mittelmäßig. Klimaanlage wie immer und überall viel zu kalt. Am Ende klagen alle über steifen Nacken. Nicht ohne meine Haube kann ich dazu nur sagen.

Tag4 Bis zum frühen Nachmittag steht alles im Zeichen des Marathons. Wir Frauen sind als Fans unterwegs. (siehe Story the Run von Günter)
Abends haben sich unsere Männer eine Belohnung verdient. Austern im Carlton Ritz Hotel. (Dort spielt u.a. Crocodile Dundee).
Danach treffen wir uns alle im ?Morandell?, einem Italiener in Greenwich. Erstklassig. Schon das Brot ist so gut, dass ich danach eigentlich satt bin. Trotzdem: Weiteressen ist angesagt.

Ausstellungseröffnung der Ernst Ludwig Kirchner Retrospektive im MdM Mönchsberg



Zur Ausstellungseröffnung von Ernst Ludwig Kirchner im Museum der Moderne am Mönchsberg kamen rund 650 Kunstbegeisterte, was mitunter zu Sitplatzengpässen führte. Wahre Kirchner-Fans konnte das aber nicht abschrecken, sie blieben standhaft oder machten es sich auf den Stiegen bequem. Unter ihnen befand sich Sepp Forcher, der ein großer Kirchner-Kenner und Bewunderer seiner Werke ist. Forcher war selbst öfters in der Schweiz, in Davos, wo Kirchner lange lebte, kennt einige der Originalschauplätze der Kunstwerke und hat noch Leute getroffen, die Kirchner kannten.
MdM Direktor Toni Stooss hat viel Herzblut in die Ausstellung des Expressionisten (1880 bis 1938) gesteckt. Es ist die erste Museumsretrospektive in Österreich. Zusammen mit dem Schweizer Kirchner Experten Lucius Grisebach hat er die Schau zusammengestellt und Spitzenwerke des Künstlers auf den Mönchsberg geholt (aus ganz Europa und den USA).
Zur Eröffnung haben neben Toni Stooss und Lucius Grisebach auch der deutsche Botschafter S.E. Hans Henning Blomeyer-Bartenstein sowie Landeshauptmann Stv. Wilfried Haslauer Grußworte gesprochen.
Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus, er gehört zu den Gründungsmitgliedern der berühmten deutschen Künstlergruppe "Brücke".
In der Ausstellung, die bis 14. Februar läuft, sind Schlüsselwerke zu sehen wie die "Stafelalp bei Mondschein" aus dem Jahr 1919, sowie die bislang kaum gezeigten Bilder von seinen div. Sommeraufenthalten auf der Ostseeinsel Fehmarn.
Es sind auch Bilder aus Privatsammlungen zu sehen, wie die "Badenden zwischen Steinen", die noch nie in Österreich präsentiert wurden.

[lex]

Jazz Herbst


Die Salzburger Jazz Freunde kommen nun ganz auf Ihre Kosten. Bereits zum 14ten Mal findet der Salzburger Jazz Herbst statt. Mitwirkende sind absolute internationale Topstars des Jazz, sowie österreichische Jazzmusiker. Einer der Hauptsponsoren ist die Stieglbrauerei - vom Wildbild Team sind Sandra und Pia mit dabei, sie fotografieren die Konzerte die in der Stiegl Brauwelt stattfinden. 14. Salzburger Jazz-Herbst vom 28.10. bis 8.11.2009 ch