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Dienstag, 25. August 2009

Tag 32: Fiona, Willi und Bata



Ein Bild für die Festspiele: Montblanc sponsert einen Füller, der wird beim Amadeus Weekend versteigert, mit dem Erlös kaufen die Festspiele ein Bild von Daniel Richter. der ist kein Unbekannter: Schließlich hat er in Salzburg bereits Herzog Blaubarts Bühnenbild geschaffen und steht auf der Liste der bedeutendsten deutschen Gegenwartsmaler ganz oben. "Ich habe nur drei Stunden geschlafen", entschuldigt er sich und wirkt doch recht lebendig, schneidet fürs Foto Grimassen und inszeniert sich als Gesamtkunstwerk. Solche Leute lieben wir. Damit beginnt ein guter Tag.
Teil zwei ist auch nach meinem Geschmack: Fiona Swarovski (ich weiß, die heißt gar nicht Swarovski) mit ihrer Familie samt Mutter Marina Giori-Swarovski. "Karl Heinz muss arbeiten", erzählt sie.
Bata Illic (Dschungel-King und Schlagerbarde) schenkt seiner Frau Olga zum Geburtstag immer wieder Salzburg. Früher mit Übernachtung im Kobenzl, jetzt mit Übernachtung im Mönchsstein. Dazu eine Opernkarte. Diesmal: Moise. Mit dem Bühnenbild konnte sich die Opernkennerin nicht ganz anfreunden.

Für den Rest unserer Crew (Gü, Sandra und Pia) war Business as usual angesagt: Europarknews für Oktober produzieren. Modefotos. Und mit der Produktion der vitaXpress geht es ebenfalls in die nächste Runde. Schließlich brauchen wir alle auch ein Leben nach den Festspielen.

Donnerstag, 20. August 2009

Fotoprobe Die Welt ist groß


Eine richtig unterhaltsame Fotoprobe, bunt und schräg. Das Young Directors Project präsentiert jedes Jahr, besonders avancierte Regiearbeiten. "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall", vom Autor Ilija Trojanow, wird im Republic uraufgeführt. Die Vorstellung am 21.08.09 ist bereits ausverkauft, Gelegenheit hat man noch am 22. und 23. August jeweils um 20.00 Uhr. Er räumt seine Wohnung nicht mehr auf. Er verlässt das Bett nicht mehr. Schließlich erkrankt er ernsthaft, da erscheint bei Alex sein Patenonkel. Alles ändert sich als sein Onkel Bai Dan auftaucht. Ein 99-jähriger Magier des Würfelspiels, Bote aus der verlorenen Kindheit, Lebenskünstler und Märchenerzähler. Mit einem Backgammon-Brett unter dem Arm verführt er den früh vergreisten jungen Mann Alex zu einer Reise in die Welt des Spiels und der Phantasie, die ihn heilt und lehrt: „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall.“
christine

Mittwoch, 19. August 2009

Fotoprobe Armida


Am Donnerstag wird die Premiere von Armida stattfinden. Wildbild war vorab schon bei der Fotoprobe in der Felsenreitschule und hat erste Eindrücke gesammelt. Eine geheimnisvolle Zauberin aus dem Orient verführt einen heldenhaften christlichen Ritter. Dieser kehrt schließlich, nachdem er militärischen Ruhm und Vaterland vergessen zu haben schien, doch wieder zu seinem Heer zurück und will fortan weiter gegen die Heiden kämpfen. Zu sehen sind Annette Dasch, als Armida und Michael Schade als Rinaldo.
christine

Montag, 10. August 2009

Le nozze di Figaro - Fotoprobe


Am Tag seiner Hochzeit plant Figaro eine gesicherte Zukunft, während seine Braut Susanna von einer romantischen Hochzeit träumt. Seine Aufmerksamkeit erringt sie erst, als sie ihm offenbart, mit welcher Beharrlichkeit sein Dienstherr, Graf Almaviva, ihr nachstellt. Eifersuchtgeschüttelt aus seiner selbstherrlichen Ruhe gebracht, sagt Figaro dem Grafen den Kampf an. Er will dafür sorgen, dass die Trauung sofort vollzogen wird.... ch

Freitag, 7. August 2009

Festspieltage 13+14 Windsor Shoperöffnung und fünf Justizmister bei Cosi



Donnerstag: Windsor Eröffnung. Die Kollektion, auf die die Salzburger gewartet haben. Sehr stylisch, sehr klassisch. Damit kann man nichts mehr falsch machen. Die Salzburg Society wußte das zu schätzen und kam geschlossen. Man feierte sich einmal mehr selbst. Einen Straßenzug weiter wurde bei Budja zum Empfang geladen. Pia von unserer Fotoagentur Wildbild war dort: Fürstin Manni, Peter und Constantin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und vier Festspiel-Opernsängerinnen. Mojca Erdmann und Anette Dasch aus Armida, Miah Persson und Isabelle Leonard aus Cosi.

Freitag: Mein Festspieltag beginnt erst am späten Nachmittag. Davor durfte ich bei der NCM einen Fotoworkshop halten. Bevor die Spiele starten, schau ich kurz bei Ellie vorbei. Sie hat ihren Fashionstore in die Goldgasse übersiedelt. Nathalie Schneider (NJoy Girl) ist auch dort. Kurzer Smalltalk unter uns "Normalos", dann weiter in die Society-Löwengrube. Eigentlich wäre ein Daily Termin am Plan gewesen. Der fand nicht statt. Hat unsere Protokollchefin in letzter Sekunde (als ich schon dort war) dann doch nicht gebraucht. Nachdem ich jetzt schon mal dort stehe, such ich mir ein neues Thema. Justizminsitertreffen. 5 Justizminister bei Cosi. Auch nett. Dabei hätte ich für diesen Balkon keine Festspielhaus-Betretungsgenehmigung. Die braucht man nämlich für jeden Schritt - möglichst einen Tag vorher. Da wundern sich selbst die Sekretäre der Minister über soviel Bürokratieverständnis und lassen sich trotzdem gerne fotografieren. Geht eigentlich eine Genehmigung von 5 JustizministerInnen über die von Festspielpresseprotokollinstanzen???

Mittwoch, 5. August 2009

Alice Fotoprobe im Republic


wildbild war bei der Fotoprobe von Alice, eines der Stücke aus dem Young Directors Project 2009. Nichts ist wie es scheint. Realitäten verschieben sich, aus Klein wird Groß und aus Groß wird Klein. Lewis Carrolls Erzählung über Alice im Wunderland ist ein farbenfrohes Manifest gegen die Allmacht der Vernunft.

Dienstag, 4. August 2009

Moise et Pharaon - wildbild bei der Fotoprobe


Die Oper von Gioachino Rossini beschreibt eine Geschichte aus dem Alten Testament. Im Mittelpunkt steht die rührende Liebesgeschichte zwischen Anais, der Nichte Mose und Amenophis, dem Sohn des Pharao. Die Beiden versuchen in großen Wirren ihr kleines Glück zu finden. Musikalische Leitung: Ricardo Muti, Regie: Jürgen Flimm
ch

Donnerstag, 30. Juli 2009

Fotoprobe Al gran sole carico d'amore

wildbild bei der Fotoprobe Al gran sole carico dámore (Luigi Nono) - die Premiere dieser Neuinszenierung findet am 02.08.2009 in der Felsenreitschule statt. „Die Schönheit und die Revolution sind nicht unvereinbar“, heißt ein schöner Satz von Ernesto Che Guevara. Dieser Satz hängt wie ein Spruchband über den Arbeiten von Luigi Nono, diesem italienischen Komponisten, der seit so vielen Jahren für erregte Auseinandersetzungen gut ist. Guevaras Satz steht auch als Titel über dem Vorspiel zu Nonos Oper Al gran sole carico d’amore – was soviel heißt wie: „Unter der großen Sonne, von Liebe beladen“ und sich auf ein Gedicht von Arthur Rimbaud bezieht.

Mittwoch, 29. Juli 2009

wildbild in den Kavernen - 45 Jahre Hermann Nitsch


Die Nitsch Foundation präsentiert im rund 1000qm großen Areal der Kavernen 1595 eine der umfangreichsten Ausstellungen des Künstlers Hermann Nitsch. Am 28. Juli fand die Vernissage in den Kavernen 1595 unter großem Besucherandrang statt. Gleichzeitig stellte Hermann Nitsch sein neuestes literarisches Werk, dass drei Bände starke Werk "Das Sein“, vor. Die Retrospektive mit dem Titel „45 Jahre Hermann Nitsch“ umfasst Schüttbilder, Reliktbilder, Arbeiten auf Papier, frühe Grafiken und Videopräsentationen des Künstlers. Die Nitsch Foundation wurde gegründet, um das Gesamtkunstwerk des Künstlers der nächsten Generation nachhaltig zu vermitteln – und das möglichst noch vor seinem Ableben. Die Veranstalter haben es sich zum Ziel gesetzt, 10- bis 15.000 Besucher bis zum Ende der Vernissage am 30. August in die Kavernen 1595 zu ziehen – was diese Ausstellung zur bisher höchst frequentierten in Salzburg machen würde.
ch

Dienstag, 28. Juli 2009

Welcome to nowhere Fotoprobe


Wildbild war bei der Fotoprobe des Young Director Project "Welcome to nowhere", die Premiere findet heute im Republic statt. Wer es bis zum Abend nicht mehr aushält, kann schon vorab schmöckern. ch

Sonntag, 26. Juli 2009

wildbild am Fest zur Festspieleröffnung


Beim "Fest zu Festspieleröffnung" hat Salzburg den Auftakt der diesjährigen Festspiele gefeiert. Die ganze Stadt war Bühne. Bei diversen Konzerten, Lesungen, Kinderprogrammen und der alljährlichen Signierstunde mit Festspiel-Stars, konnte Jung und Alt "Festspielluft schnuppern". Es fanden über 100 Konzerte, Veranstaltungen und Ausstellungen statt - und das bei freiem Eintritt.
christine von wildbild

Samstag, 25. Juli 2009

wildbild bei der Ausstellung von Margarita Broich


Ende der Vorstellung - die deutsche Schauspielerin Margarita Broich trat in den vergangenen Jahren an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen und in Fernsehfilmen auf und arbeitete u.a. mehrfach mit Regisseuren wie George Tabori und Robert Wilson zusammen. 1986 wirkte sie in Luigi Nonos Oper Prometeo an der Mailänder Scala unter der Leitung von Claudio Abbado mit. Weniger bekannt ist, dass Margarita Broich ursprünglich zur Theaterfotografin ausgebildet worden ist. Das MdM Rupertinum zeigt eine Werkgruppe Margarita Broichs mit der sie zu ihren Wurzeln zurückkehrt: Ihre Fotografien fangen renommierte und zu ihrem Bekannten- kreis gehörende SchauspielerInnen und KünstlerInnen in jenem Moment ein, da sie aus ihrer eben gespielten Rolle von der Bühne in die Garderobe und damit zu ihrer eigenen Persönlichkeit zurückkehren. In der Ausstellung werden auch Fotografien präsentiert, die während der Salzburger Festspiele 2008 entstanden sind. Im Vorjahr hatte Broich die Jedermann-Mannschaft vor der Linse u.a. Peter Simonischek und Sophie von Kessel.
christine von wildbild

Mittwoch, 22. Juli 2009

Wildbild bei der Fotoprobe von Theodora


Am kommenden Samstag freut man sich schon auf den Auftakt der Salzburger Festspiele. Die Premiere von Theodora, unter der Leitung von Ivor Bolton, wird Auge und Ohr erfreuen. Wer nicht mehr warten kann – hier schon vorab erste Probenfotos.

Sonntag, 12. Juli 2009

Wildbild im Festspielklick: Vorspiel

Festberichterstattung in einer Stunde

Ein persönlicher Blick der Salzburger Fotografin Doris Wild von Wildbild.at auf die Salzburger Festspielsociety




Das Künstlerfest der Salzburger Festspiele beim Krimpelstätter hat Tradition. Es ist ein Welcome für die Schauspieler und Sänger. Genau eine Stunde lang waren auch Fotografen und Journalisten zugelassen.
Societyberichterstattung in einer Stunde. Das hat Vorteile: Ich kann die Wäsche vorher in die Waschmaschine geben und wenn ich heimkomme ist sie fertig. Dann kann sie gleich weiter in den Trockner.
Aber es hat auch Nachteile: Sensibles Kennenlernen der Künstler und ihrer Eigenheiten ist so nicht möglich. Ehrliche Blicke hinter die Kulissen der Festspiele natürlich auch nicht.
Medienprofis wie Michael Schade wissen was zählt: „Ich komme gerade aus Toronto, morgen kommt meine Familie nach“ erzählt er im ersten Satz und im zweiten: „Das Young Singers Project wird es auch heuer wieder geben.“ Diesmal ohne glamourösen Sponsor. Zwei Sätze, zwei Fakten. Da kann man vom einfachen Sager bis zur Story alles daraus machen.
Joseph Kaiser, ebenfalls Kanadier und Tenor, ist auch einer der Unkomplizierten. Er darf heuer das Fassl beim Krimplstätter anschlagen. Bisher Michael Schades Spezialdisziplin. Doch der überlässt den Hammer gnädig seinem Landsmann. Die Presseabteilung hat es so entschieden. Wirt Hannes Bachmann erklärt Joseph kurz wie das geht und der macht es perfekt. Harter Schlag, Spritzer bis in alle Kameras und dann gemeinsames Prosten mit dem Intendanten und so lange Posieren bis auch der letzte Fotograf alles im Kasten hat.
Christine Schäfer kommt mit dem Rad - auch ein Bild . Sie lächelt nur ungern in die Kamera. Wenn ich aber daran denke, wie lange ich für ein Abschussbild im Vorjahr gewartet habe, bin ich um jeden Schnappschuss dankbar und nutze die Gelegenheit. Schäfermotive sind selten. Dank Schäfers Smalltalk mit Suzanne Harf bekommen wir doch noch ein paar private Details mit. Salzburg wird von Schäfer auch genutzt, um mit ihren zwei Kindern Ausflüge zu unternehmen. Naja, immerhin.
Kurz bevor unsere erlaubte Anwesenheitszeit abläuft, noch ein letzter Höhepunkt. Ben Becker, der neue Tod im Jedermann kommt. Ich drücke gleich mal vorsichtshalber ab. Da spricht er mich an. „So geht das nicht. Wer sind sie?“ Mich wundert, dass ihn das interessiert. Wir sind Fotomeute, die sein Bild in die Welt transportiert. Das läuft doch überall gleich. Persönliche Beziehungen zu den Stars gibt es kaum noch und wenn dann nur nach längerem täglichen Sehen. Brav stelle ich mich vor. „Doris Wild, Fotografin.“
Nach ein paar Sekunden Durchschnaufen stellt er sich zum Motiv mit Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Schauspielchef Thomas Oberender. Nicht ganz nach Wunsch, denn wir hätten die Party gerne mit Bierkrügen symbolisiert. Diskussionen darüber sind zwecklos, denn der Zeiger der Uhr tickt. Wir müssen raus. Keine weiteren Fragen. Für Interviews ist keine Zeit, für Smalltalk sowieso nicht. Schließlich will man sich nicht das Pulver für eine erste Vorstell-Pressekonferenz verschießen. Die Medienshow ist schließlich Teil der Gesamtdramaturgie in dem Stück das Salzburger Festspiele 2009 heißt. Und zuhause wartet ohnehin die Wäsche und will in den Trockner umgeräumt werden.

Festspiel-Probenbetrieb gleicht Kasernendrill



Den Festspielstars wird nichts geschenkt. Dass die Proben harte Arbeit sind, wurde beim Besuch der Probebühne im Lehrbauhof deutlich. Das Händel Oratorium Theodora steht am Plan. Das Ambiente versprüht den Charme einer alten Turnhalle. Bänder am Boden markieren den Bühnenrand. Hier ist wenig vom Glanz und Glamour der Festspiele zu spüren. Der Umgangston von Regisseur Christof Loy erinnert an Kasernendrill und auch den Fotografen wird unmissverständlich klar gemacht: Wer den zugewiesenen Platz übertritt, fliegt raus. Konzentration ist das oberste Gebot. Stundenlang. Dazwischen nur eine kurze Pause. Christine Schäfer hat noch nicht gefrühstückt und nutzt die erste Pause. Interview: Fehlanzeige. "Ich kann dazu noch nichts sagen. Dazu laufen die Proben erst zu kurz." Es geht um die Zerissenheit auf der Suche nach Lust und Liebe. Johannes Martin Kränzle soll richtig zupacken. Das klingt jetzt schon nach blauen Flecken.
Die Neuinszenierung wird sicher eines der Festspiel-Highlights. Soviel steht jetzt schon fest.

Freitag, 10. Juli 2009

Wildbild bei den ersten Schauspielproben der Festspiele



Ein alter Mann bespricht ein Tonband. Eine Frau antwortet monologisch. Peter Handkes "Bis dass der Tag euch scheidet oder Eine Frage des Lichts" als Antwort auf Becketts "Das letzte Band" ? Sehr puristisch. Anspruchsvoll. Für Theaterliebhaber.

Montag, 6. Juli 2009

Vorhang auf im Festspielhaus. Wildbild bei der Vorschau.




Die Proben für den Festspielsommer 2009 sind bereits in vollem Gang. Die Schauspieler und Sänger sind angereist, die Pulsfrequenz im Festspielhaus wird zusehends höher. Vorhang auf hieß es für einen Sonntagnachmittag lang. Kleine Kostproben, Diskussionen und eine Autogrammstunde mit den Stars stand am Programm. Heuer zum letzten Mal als Jedermann auf der Bühne: Peter Simonischek. Neu in Salzburg: Patricia Petibon oder Marina Rebeka. Beide scheinbar sehr nett und noch völlig unzickig. Wie schnell sich in Salzburg das ändert, ist leider oft schon nach den ersten Tagen feststellbar. Hier werden nicht nur Stars geboren sondern auch Zicken. Hoffentlich bleiben die beiden so nett wie sie sich bei der Autogrammstunde gezeigt haben. Mojca Erdmann ist eine der wenigen, die unkompliziert geblieben ist. Trotz Salzburger Festspielsaisonen. Mal sehen, was der Sommer bringt und wie einfach für uns Fotografen von Wildbild der tägliche Umgang mit den Stars wird.

Freitag, 29. Mai 2009

wildbild im Festspielbezirk: Pfingstpremiere: Auffahrt

Liebe Promis, wir verstehen, dass ihr bei dem Wetter Salzburg den Rücken kehrt. Doch echte Kulturliebhaber kann das nicht abschrecken. Begum Inaara Aga Kahn urprünglich mal mit bürgerlichem Namen Gabriele Thyssen brachte Sommergefühle mit ihrem türkisen Kostüm in den Festspielbezirk und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller setzte mit der Frühlingsfarbe der Saison: Flieder - nach. Echt toll das Pamina-Kleid. Ihr Toni Holzer bleib bei schwarz-weiß. Eva -Maria von Schilgen führte ihren Kurzarmpelz aus und Stassny Chefin Sylvia Hägele zeigte, dass man in Tracht immer wetterfest und doch festspieltauglich unterwegs sein kann. Nennt man das Wetterfleck? Dass Ex-Intendant Gerard Mortier wieder im Festspielbezirk auftauchte lag an der Kooperation mit der Oper National de Paris, die die Produktion übernehmen wird. Dass Gerard Mortier mit Schirm bewaffnet zum Haus für Mozart kam, verbanden nur die Fotografen mit königlichen Gebärden. Er war ganz zahm und erzählte nur, dass die Salzburger Koproduktionen fortgeführt würden. Demnächst mit Madrid.