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Donnerstag, 29. Januar 2009

Harper&Fields eröffnet Atelier in Salzburg

(Presseaussendung)
„Wir freuen uns nun auch den Salzburgern Maßmode der britischen Traditionsmarke Harper&Fields anbieten zu können. Unser Atelier in der Imbergstraße 19 erfüllt dazu alle Voraussetzungen bestens. Im Showroom zeigen wir Modelle, die vom klassischen Herrenanzug bis zum Frack, vom Maßmantel, dem Maßhemd bis zu Maßschuhen reichen. Individuellen Vorlieben wird bis ins kleinste Detail entsprochen, auch bei der Stoffauswahl bleiben keine Wünsche offen“, so Veronika Gstrein, Franchisenehmerin in Salzburg und Wolfgang Pichler, Masterfranchisenehmer Österreich, über das etwas andere Modehaus. Auch die Preise sprechen für sich, so bekommt man einen Business-Maßanzug bereits ab € 590,- und das alles ohne Einkaufs- und Probierstress. Denn Harper&Fields kommt auch zum Kunden. „Wir besuchen den Kunden auf Wunsch auch im Büro, im Hotel oder zu Hause. Wir bringen die Kollektions- und Stoffmuster mit, beraten typgerecht und messen anhand von Schlupfmustern den perfekten Anzug an. Natürlich können die Kunden auch zu uns ins Atelier kommen. Die Daten und individuellen Details werden via Internet direkt an unsere Produktionen weitergeleitet. Nach etwa drei Wochen ist alles fertig“, beschreiben Veronika Gstrein und Wolfgang Pichler den einfachen Weg zum perfekten Outfit. Die passenden Maßschuhe liefert in Österreich die Welser Firma Handmacher. Eine Harper&Fields-Kollektion für Damen ist in Arbeit und kommt demnächst auf den Markt.

Erfolgreiches Franchisemodell
„Harper&Fields gehört in Deutschland zu den erfolgreichsten Franchisemodellen. Seit dem Start in Österreich im Herbst letzten Jahres gibt es bereits fixe Partner in Wien, Tirol, der Steiermark und natürlich in Salzburg. Bis zum Ende 2009 peile ich österreichweit 15 Franchise-Partner an. Ein realistisches Ziel, schließlich ist der Eigenkapitalbedarf mit € 9.950,- eher gering und durch das Home-and-Office-Service gibt es keine weiteren Investitionen oder Lagerhaltungskosten. Harper & Fields eignet sich auch wunderbar als Nebenbeschäftigung. Wichtig sind gute Kontakte in die Zielgruppe und Spaß an schöner Mode“ erklärt Wolfgang Pichler, Master- Franchisenehmer Österreich, die Geschäftsidee. Rund 50 Partner repräsentieren Harper&Fields in Deutschland, weitere finden sich in England, Polen und Tschechien. „Der Harper&Fields-Partner wird in einer zweitägigen Schulung in die Welt der Maßmode, der perfekten Passform und des professionellen Maßnehmens eingeführt. Somit sind einschlägigen Vorkenntnisse nicht unbedingt notwendig. Schlupfmuster, Musterbücher, Kataloge und das entsprechende Marketingkonzept gehören ebenso zur Erstausstattung wie die entsprechenden Schulungsunterlagen inkl. einer Schulungs-DVD“, so Wolfgang Pichler weiter.

Kleider machen Leute - Perfektes Outfit zu angemessenen Preisen Maßkleidung ist seit Harper&Fields längst kein Luxusprodukt mehr und daher immer mehr gefragt. Individualität und perfektes Service zu einem Preis, der mit klassischer Markenware von der Stange mithalten kann. Damit ist der Erwerb eines Maßanzuges längst nicht mehr einer exklusiven Käuferschicht überlassen. Möglich wird der interessante Preis durch den direkten Vertrieb mit geringen Fixkosten.

Das Angebot von Harper&Fields ist groß: Anzug, Cut, Frack, Mantel, Hemden und die passenden Accessoires wie Krawatte, Stecktuch und Schuhe – alles aus einer Hand. Perfekt im Sitz traditioneller britischer Maßschneiderei und mit feinsten Stoffen namhafter Hersteller wie z.B. Loro Piana, Ermengildo Zegna, Holland & Sherry etc.

Home-and-Office-Service
Für viele Kunden ist der Kauf eines Anzuges umständlich. Es fehlt die Zeit zum Shoppen, oft sitzt die Ware von der Stange nicht perfekt und individuelle Details und modische Wünsche können nicht berücksichtigt werden. Bei Harper&Fields ist alles anderes. Ein Maßkonfektionär kommt auf Wunsch ins Büro oder nach Hause und nimmt Maß. Der Kunde kann seinen Anzug individuell zusammenstellen, die Daten werden gespeichert und liegen für die nächsten Einkäufe sofort bereit. Der Kunde wählt aus verschiedenen Basismodellen, die er nach Lust und Laune in Farbe, Schnittvariante und Stoffqualität verändern kann. So kann schon mal bei einem klassisch dezenten Nadelstreifanzug ein knallrotes Innenfutter mit rotem Reversknopfloch auftauchen. Monogramm inbegriffen!

Britische Traditionsmarke Harper&Fields
Es begann 1874 in Leicestershire/Mittelengland. Die beiden Maßschneider Jonathan Harper und Thomas Fields gründeten die Firma Harper&Fields. 2003 erwarb Jörg Messerschmidt aus Essen/Deutschland die traditionsreiche Marke und entwickelte daraus das erfolgreiche Franchiseunternehmen. Das Erkennungsmerkmal sind fünf Knöpfe oder wie Insider sagen, „the five kissing buttons“.

Dienstag, 20. Januar 2009

Unterlage zur Pressekonferenz SPÖ

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Walter Steidl, SPÖ-Landtagsklubvorsitzender am 20.01.2009 / 10:00 Uhr / Hotel Europa
Presseaussendung

Förderung für den ersten Angestellten
Wir erleichtern den Weg vom Ein-Personen-Unternehmen zum Klein- und Mittelbetrieb. Jeder Arbeitsplatz zählt.

"Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass alles erdenkliche unternommen wird, um Arbeitsplätze zu schaffen", betont SPÖ-Landesparteivorsitzende Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Die Salzburger SPÖ tritt daher ein für eine zielgerichtete Unterstützung für
Ein-Personen-Unternehmen, die ArbeitnehmerInnen anstellen wollen. "Derzeit spielt diese Unternehmergruppe beim Wachstumsfonds noch eine untergeordnete Rolle. Wir wollen daher in der kommenden Legislaturperiode eine Personalkostenförderung im Wachstumsfonds umgesetzt wissen", so Burgstaller.

Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sind die am schnellsten wachsende Gruppe in der Wirtschaft. In Salzburg gibt es 11.923 Ein-Personen-Unternehmen (Stand 12.1.2009), was ein Anteil von mehr als 40 Prozent der Salzburger Gewerbetreibenden ist. Österreichweit sind knapp die Hälfte aller Unternehmen Ein-Personen-Unternehmen.

Ein Drittel plant Mitarbeiter einzustellen
Eine Umfrage der Wirtschaftskammer Steiermark aus dem Jahr 2007 hat ergeben, dass rund ein Drittel der Ein-Personen-Unternehmen plant, Mitarbeiter zu beschäftigen und damit für Wachstum zu sorgen. Der Ruf nach geeigneten Förderungen, die den Unternehmen den Ausbau erleichtern ist laut. Gehör gefunden haben die EPUs bis dato jedoch keines. "Der Sprung vom Ein-Personen- Unternehmen zu einem Kleinstunternehmen ist ein kostspieliger und besonders schwieriger", weiß Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Sie will daher in Salzburg eine eigene Schiene mit einer zielgerichteten Förderung für Ein-Personen-Unternehmen im Wachstumsfonds umgesetzt wissen.

"Ein-Personen-Unternehmen können zwar die Förderungen für Klein- und Mittelunternehmen in Anspruch nehmen, diese sind aber keine speziell auf EPUs zugeschnittenen Förderungen", betont SPÖ-Landtagsklubvorsitzender Walter Steidl. "Das muss sich ändern."

Der von LH-Stv. Wilfried Haslauer verwaltete Wachstumsfonds ist mit 12 Millionen Euro dotiert. "Da müssen auch Mittel für Ein-Personen-Unternehmen, die sich weiterentwickeln und Arbeitsplätze schaffen wollen, vorhanden sein", fordert Steidl.

"Jeder Arbeitsplatz, der geschaffen werden kann ist wichtig. Und das Land muss seine Möglichkeiten ausschöpfen, um die Schaffung von so vielen Arbeitsplätzen wie möglich bestmöglich zu unterstützen", so Steidl. "Wir müssen gerade schmerzlich miterleben, wie hunderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit getrieben werden. Ein weiterer Beleg dafür, dass alles unternommen werden muss, um die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern bzw. neue Arbeitsplätze zu schaffen. Denn, jeder Arbeitsplatz zählt."

15% der Personalkosten für ersten Angestellten fördern
Um die Schaffung des ersten sozialversicherungsrechtlichen Dienstverhältnisses zu erleichtern und damit Wachstum zu fördern, will die Salzburger SPÖ im Wachstumsfonds eine Unterstützung für Ein-Personen Unternehmen umsetzen. "Der Wachstumsfonds des Landes soll nicht nur die Interessen von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sowie Großbetrieben berücksichtigen, sondern auch geeignetes Förderinstrument für EPUs sein, die sich weiterentwickeln wollen", so Landesparteivorsitzende LHF Gabi Burgstaller.

Konkret will die Salzburger SPÖ im Regierungsprogramm eine Personalkostenförderung für den ersten Angestellten festschreiben. Aufgebaut werden soll die Förderung in zwei Stufen, mit dem Anreiz, in erster Linie Vollzeitbeschäftigungsplätze zu schaffen.

1. Bei Anstellung einer Vollzeitarbeitskraft
* 15 Prozent des Jahres-Brutto-Lohns werden im ersten Jahr der Anstellung aus dem Wachstumsfonds gefördert
2. Bei Anstellung einer Teilzeitarbeitskraft für mind. 20 Stunden/Woche
* 10 Prozent des Jahres-Brutto-Lohns werden im ersten Jahr der Anstellung gefördert

"Durch die Förderung von Teilzeitarbeitsplätzen soll den Ein-Personen-Unternehmen ermöglicht werden, langsam und beständig zu wachsen. Es soll damit aber auch Rücksicht auf WiedereinsteigerInnen sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf genommen werden", erklärt Landeshauptfrau Gabi Burgstaller.

Laut Statistik Austria waren 2007 in Salzburg 23,1 Prozent der unselbständigen Erwerbstätigen in einer Teilzeitbeschäftigung. Bei den Frauen beträgt der Anteil der Teilzeitbeschäftigten 43,5 Prozent.

Förder-Bedingungen
Folgende Kriterien müssen für die Salzburger SPÖ von den ArbeitgeberInnen unbedingt eingehalten werden, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können:

* Es muss sich um ein sozialversicherungspflichtiges
Beschäftigungsverhältnis handeln.
* typische Beschäftigungsverhältnisse sind ausgeschlossen
* Beim Dienstnehmer darf es sich nicht um einen Familienangehörigen bzw. ein
Mitglied der Lebensgemeinschaft des Förderungswerbers handeln
* Die Einhaltung des für den Betrieb zutreffenden Kollektivvertrages ist
zwingende Voraussetzung
* Sollten die Voraussetzungen nicht eingehalten werden, wird es eine
Rückzahlungsverpflichtung der Förderung geben

Wachstum fördern
"Mit dieser Förderung nimmt man den Ein-Personen-Unternehmen, die den Weg in Richtung Schaffung eines Klein- und Mittelbetriebes einschlagen, etwas von dem Druck, der auf ihnen lastet", betont Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, die auch auf die große Bedeutung der Klein- und Mittelunternehmen hinweist.
"Mehr als 99 Prozent der Salzburger Unternehmen sind Klein- und Mittelunternehmen. Sie sind damit eine wichtige Stütze der heimischen Wirtschaft und des heimischen Arbeitsmarktes."