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Sonntag, 15. November 2009
Mozarteis Eröffnung
Eislaufen kann ich nicht wirklich, aber wenn man den Mädels von Sweet Mozart zusieht, bekommt man große Lust, hier vor der beeindruckenden Kulisse der Salzburger Altstadt am Mozarteis seine Runden zu drehen. Ich hab ja jetzt den direkten Vergleich. Vor kurzem haben wir uns den Eislaufplatz beim Rockefeller Center angeschaut und der ist im Vergleich ja auch nur 3-4 mal so groß und das in NY. Also Salzburg kann auf sein Mozarteis ruhig stolz sein. Die Sweet Mozarts haben mit Sound of Music eröffnet und sollten ein paar Touristen anwesend gewesen sein, sind sie sicher dahingeschmolzen. Fast so wie das Eis, das ja bei 14 Grad plus schon herausgefordert wird. Hannes Dinböck, einer der Studio 10-Mitglieder, die den Eislaufplatz betreiben hat von den Problemen bei der Eisaufbereitung erzählt. Vor ein paar Jahren musste wegen Schönwetter sogar die Eröffnung verschoben werden. Damals hatte es allerdings 22 Grad.
Dann stellte noch Lyn Vysher (Eyelyn Vysher, Ex Lottofee) ihre neue Weihnachts-CD vor. Ein zukünftiger Schlagerstern steht damit in den Startlöchern.
Freie Eiszeit war danach angesagt. Die Kids standen schon Schlange und wollten sich das nicht entgehen lassen. Einige Eltern auch nicht. Ich werde auf jeden Fall jetzt gleich mal meine selten benutzten Eislaufschuhe suchen gehen. Wenn ich sie nicht finde: Auch kein Problem. Beim Mozarteis kann man welche leihen.
Freitag, 6. November 2009
Lemonchilli Wiedereröffnungsparty
Der schönste Gastgarten im Nonntal, der Lemonchilli-Garten kann jetzt auch bei wohligen Innentemperaturen betrachtet werden. Klaus Löffelberger hat seinen Gästen einen Wintergarten gebaut. Zur Wiedereröffnung gab es stilecht beim Mexikaner Chilli aus dem Feuerkessel. Caipirinha gleich im extra aufgestellten Empfangszelt und für die Harten ein Lagerfeuer im Freien. Die neue Bar wurde von den Stammgästen, darunter Liane und Reinhard Forstenlechner, Markus Sittikus Hotelchefin Anna Sigl, Romana Stauder und Gerald Stadler gleich angenommen. In der Stube feierte die erste 30er Geburtstags-Runde und die Kellner kamen gar kaum nach, alle Wünsche nach gegrillten Maiskolben, Scampispießen und Chickenwings zu erfüllen. Einhelliger Tenor aller Premierengäste: Der Umbau ist perfekt gelungen. Und das beste: Im Sommer kann man die Glasscheiben zum Gastgarten öffnen. Aber bis dahin gehen noch viele Steaks über die Theke.
Dienstag, 3. November 2009
Bye, bye, New York and see you again
Wir kommen wieder. Wir haben bei weitem nicht alles erledigt, was wir sehen wollten. Rundflug Manhatten. Den hat nur ein Teil unserer Gruppe gemacht. Wir haben ehrlich gesagt ein stressfreies Frühstück vorgezogen. Museumstour: Gecancelt. Dafür braucht man Zeit. Wir besuchen noch einmal den Times Square. m&m world. Die perfekte Produktinszenierung. Das können die Amis. Auch was Servicequalität betrifft, sollte man unsere Kellner mal auf New York Trip schicken. Ruby Tuesday ist ein typisch Amerikanisches Restaurant. "Ich bin Anna" stellt sich unsere Kellnerin persönlich vor. Anna ist super aufmerksam. Empfiehlt uns Tagesangebote, ist so freundlich, dass es für österreichische Ohren zwar aufgesetzt klingt, aber es wirkt. Die perfekt gespielte Inszenierung "Freundliche Kellnerin auf der Ruby Tuesday Bühne" funktioniert. Sollen ja alles Schauspielstudenten sein. Die muffeln wirklich nie rum. Auch hinter dem Tresen ist ein Lächeln selbstverständlich. Das Essen ist übrigens auch hervorragend. Wir sind uns einig: Der beste Burger, den wir je gegessen haben.
Lange haben wir nicht mehr Zeit. Dann geht es wieder nach München. Flugzeit diesmal: 6.30. Jetlag macht sich schon bei der Landung bemerkbar. Gut, dass ich für heute keine fixen Termine eingetragen habe. Danke auch an die wildbild Mitarbeiter für soviel Verständnis ihren Chefs gegenüber :)).
Ach ja, und im Vergleich zu vielen anderen Marathon Teilnehmern hatscht Günter eigentlich kaum.
Montag, 2. November 2009
New York: The Run
Von Günter Freund
Es war noch finster. Der Wecker läutet um 5.00 Uhr früh. Treffpunkt Lobby mit Chris, Thomas und Hubert. Erster Stress: Unser Shuttelbus kam nicht. Unser Reiseveranstalter hat in diesem Punkt klar versagt. Thomas organisiert Nachbarschaftshilfe: Wir dürfen bei den Schweizern mitfahren. Nach über 1 Stunde Anreise ist der Anblick des Startareals eher enttäuschend. Unübersichtlich. Chaotisch. Stressig.
Nach Eintreffen in unserem Startblock im Staten Island die zweite Enttäuschung: Wir sind zwischen Busschlangen eingekeilt. Der erwartete Ausblick auf die Verrazano Narrows Bridge entfällt. In der Ferne ertönt die amerikanische Nationalhymne, ein Schuss, dass Frank Sinatras New York New York und alle setzen sich in Bewegung. Nach zwei Minuten laufen wir. Erst am Scheitelpunkt der Brücke, nach ca. 1,5 Meilen wird die Dimension der Veranstaltung auch für uns sichtbar. 40.000 laufende Menschen. Ich bin nur am Schauen, am Eindrücke sammeln. Dass ich dabei auch laufe, fällt mir gar nicht auf.
Brooklyn ist gesäumt von Fanmassen. Sowas hab ich noch nie erlebt. Auch in Berlin nicht. Das entschädigt für den schwachen Start. Die Fans winken mit Fanen, reichen Erfrischungstücher, Orangenspalten, verteilen sogar Lollies und Blumen an die Läufer. Dieser Part ist eine einzige Show. Musikgruppen am Rand sorgen für Partyfeeling. Diesem Gefühl ist wahrscheinlich auch meine perfekte erste Halbzeit zu verdanken.
Danach kurz Queens. Dann die Queensboro Bridge. Eine so lange, so hohe Brücke habe ich noch nie zu Fuß überquert. Schon gar nicht mit so vielen Menschen gemeinsam laufend. Die Steigung wollte nicht enden. Erster Einbruch bei Meile 15,5. Hier fasste ich den Entschluss, die Geschwindigkeit zu reduzieren und lieber auf ein sicheres Fertiglaufen zu setzen. Belohnt wurde ich bei Meile 16. Da stand mein persönlicher Fanclub. Ich wusste dass sie irgendwo in diesem Abschnitt stehen würden und hörte plötzlich laut meinen Namen kreischen. Die Fahne und das Schild habe ich nicht wahrgenommen.
Danach ging es über die 1st Ave Richtung Harlem. Da ich mich fürs Genusslaufen entschied hatte ich jetzt mehr Spass. Aufmunternde Kommentare für die Mitläufer. In Harlem bekam einer meiner schwarzen Mitläufer von einem Zuschauer eine Banane. Mein mitleidserregender Blick auf seine Banane wärmte sein Herz und ich bekam die Hälfte. Harlem hatte die besten Musikgruppen. Ein sensationeller Gospelchor. Weiterlaufen. Ich will nur ins Ziel. Kurz durch die Bronx. Dann über die letzte Brücke die Madison Ave Bridge nach Manhatten. Und die restlichen 5 Meilen geradeaus. Auf der 5th Ave waren wieder richtig viele Fans. Anfeuerungsrufe die wir jetzt gut gebrauchen konnten.
Als alle glaubten das schlimmste ist jetzt überstanden, bogen wir in den Central Park ein. Ein ständiges Up und Down. Da tut jeder Meter weh. Hier ist zwar jedem klar, dass man ins Ziel kommt, egal wie, aber hier beginnt die Hölle. Und dann stehen die Zuschauer auf der Seite und rufen aufmunternd „Your looking good.“ Zuviel amerikanische Lügen. Es hilft trotzdem. Ich bin nach 4 Stunden 15 Minuten im Ziel !!!!! Leere. Erleichterung dann Euphorie. Der Zielbreich ist wieder lieblos arrangiert. Die Leute sind super. Jeder gratuliert dir am Heimweg zum Hotel. Von der Oma bis zum Anzugträger. New Yorks Bevölkerung lebt den Marathon mit. Man spürt den Respekt gegenüber der sportlichen Leistung. Alles in allem: Danke an die Stadt New York es ist sooooo geil!
Übrigens: Hubert war sensationell nach 3h20 min im Ziel. Dann Chris 3h 47 und Thomas 3h 49 min.
New York Shopping Marathon Tag 3 +4
Tag3 in New York beginnt wieder mit einem Starbucks Frühstück. Stilecht. Gesund. Joghurt, Früchte und Pumpkin Bread. Naja, letzteres vielleicht doch kalorienreicher. Wer seine Sünden zählen will, kann das gut tun, denn bei jedem Kuchen stehen die Kalorien unübersehbar groß drauf. Unser Kürbiskuchen hat 480 Kalorien. Kein Wunder, dass ich täglich dicker werde. Schließlich esse ich die gleichen Mengen wie Günter, nur laufe ich keinen Marathon. Der Shoppingmarathon kostet leider nicht so viele Kalorien.
In unserem Hotel sind lauter Läufer einquartiert. Schon um 6.00 früh stehen die täglich in den Startlöchern. Das macht fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mit meinen Frühstückssackerln durch die Sportler kämpfe.
Wir besuchen gemeinsam den Apple Store auf der 5th Ave . Der kann was. Vor allem ist dort 24 Stunden geöffnet. Paradiesisch. Wobei mir die Inszenierung des Stores in Soho mehr zusagt.
Nachmittags ist Shopping in Soho angesagt. Hunderte Läden, tausende Leute und Halloween. Kinder, die Süßigkeiten sammeln und ihre verkleideten Mütter im Schlepptau hinter sich herziehen. In den Shops ist die Stimmung blendend. Auch hier sind alle verkleidet, fast so wie bei uns im Fasching. Die tanzen zu DJ Klängen in den Stores. Die Freundlichkeit ist ansteckend. Der Servicegedanke endet bei den Amis allerdings an der Kasse. Zweimal drehe ich wieder um, weil ich einfach nicht gewillt bin, mich fürs bezahlen eine halbe Stunde anzustellen. Ohne Schlange ist ein Laden in NY scheinbar nicht angesagt. Hier endet meine Geduld. Der Shop mit den bunten Shirts und Pullis in wirklich allen Nuancen hat verloren.
Mein gastronomisches Highlight ist Rice to Richies in Soho. Milchreis in allen Geschmacksrichtungen zum pimpen mit Müsliversionen und Früchten oder Saucen. Vier Größen. Der Ladenbau ist stylisch. Alles rund. Viel Plastik. Ich liebe Milchreis. Die Jungs holen mich abends von meiner Euphorie wieder runter und erklären mir, dass außer mir niemand Milchreis mag. Echt?
Abends treffen wir uns alle im Odeon. Mittelerweile ist die Gruppe um 2 Leute angewachsen. Christian D. und Daria, Freunde von Hubert sind jetzt auch dabei. Das Odeon kann nichts. Essen mittelmäßig. Klimaanlage wie immer und überall viel zu kalt. Am Ende klagen alle über steifen Nacken. Nicht ohne meine Haube kann ich dazu nur sagen.
Tag4 Bis zum frühen Nachmittag steht alles im Zeichen des Marathons. Wir Frauen sind als Fans unterwegs. (siehe Story the Run von Günter)
Abends haben sich unsere Männer eine Belohnung verdient. Austern im Carlton Ritz Hotel. (Dort spielt u.a. Crocodile Dundee).
Danach treffen wir uns alle im ?Morandell?, einem Italiener in Greenwich. Erstklassig. Schon das Brot ist so gut, dass ich danach eigentlich satt bin. Trotzdem: Weiteressen ist angesagt.
Ausstellungseröffnung der Ernst Ludwig Kirchner Retrospektive im MdM Mönchsberg
Zur Ausstellungseröffnung von Ernst Ludwig Kirchner im Museum der Moderne am Mönchsberg kamen rund 650 Kunstbegeisterte, was mitunter zu Sitplatzengpässen führte. Wahre Kirchner-Fans konnte das aber nicht abschrecken, sie blieben standhaft oder machten es sich auf den Stiegen bequem. Unter ihnen befand sich Sepp Forcher, der ein großer Kirchner-Kenner und Bewunderer seiner Werke ist. Forcher war selbst öfters in der Schweiz, in Davos, wo Kirchner lange lebte, kennt einige der Originalschauplätze der Kunstwerke und hat noch Leute getroffen, die Kirchner kannten.
MdM Direktor Toni Stooss hat viel Herzblut in die Ausstellung des Expressionisten (1880 bis 1938) gesteckt. Es ist die erste Museumsretrospektive in Österreich. Zusammen mit dem Schweizer Kirchner Experten Lucius Grisebach hat er die Schau zusammengestellt und Spitzenwerke des Künstlers auf den Mönchsberg geholt (aus ganz Europa und den USA).
Zur Eröffnung haben neben Toni Stooss und Lucius Grisebach auch der deutsche Botschafter S.E. Hans Henning Blomeyer-Bartenstein sowie Landeshauptmann Stv. Wilfried Haslauer Grußworte gesprochen.
Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus, er gehört zu den Gründungsmitgliedern der berühmten deutschen Künstlergruppe "Brücke".
In der Ausstellung, die bis 14. Februar läuft, sind Schlüsselwerke zu sehen wie die "Stafelalp bei Mondschein" aus dem Jahr 1919, sowie die bislang kaum gezeigten Bilder von seinen div. Sommeraufenthalten auf der Ostseeinsel Fehmarn.
Es sind auch Bilder aus Privatsammlungen zu sehen, wie die "Badenden zwischen Steinen", die noch nie in Österreich präsentiert wurden.
[lex]
Samstag, 31. Oktober 2009
New York Tag 2
Tag2:
Stadtrundfahrt mit deutscher Reiseleitung. Ist ja normalerweise nicht unseres. Wir erfahren dennoch einiges über Loftpreise, Promiwohnsitze und dass der beste Job zur Zeit Dogsitting und Katzenbürsten ist. 20 Dollar pro Tier und Einsatz. Die Krise ist nur bei einigen angekommen.
Im Eilzugstempo sehen wir the best place in Cantral Park, Chinatown, die Freiheitsstatue von hinten und Ground Zero.
Nachmittags stellen wir uns in die Schlange bei Abercrombie &Fitch. Ja richtig gehört: Schlange. Vor dem Flagship Store. Wir stellen uns an wie zu besten DDR Zeiten, um Sweater, Shirts und Casuals zu kaufen, die außer der trendigen Marke nichts besonders können. Hier stllt sich einmal mehr die Frage: Wie wird Marke Kult?
Keine Schaufenster. Nur heruntergelassene Rollos. Das kennen wir schon von London. Gut gebaute Boys am Eingang. Oben ohne Boy begrüßt. Leider ist drinnen Fotoverbot. Die Mitarbeiter sind gecastet. Hübsch und gut gelaunt. Housemusic. Laut. Der Geruch des eigenen Parfums wird über vier Stockwerke gesprüht. Noch Stunden nach dem Shopbesuch riecht man, dass man dort war. Die Preise: Echt ok. Für den Hype sogar günstig. Nie war es billiger, dabei zu sein. Wer reingeht kauft. Keiner geht ohne Sackerl raus. Nur für das Must Have der Saison, für ein Karohemd konnte ich mich noch nicht entscheiden. Aber Günter hat trotz voller Einkaufstasche schon entschieden: Morgen gehen wir nocheinmal hin. Und das kann nur das Einkaufserlebnis sein. Denn Sweater gibt es in NY überall.
Den Times Square muss man bei Nacht gesehen haben.
Das Steakhouse ... hatte sensationelle Steaks aber eine zu kalte Klimaanlage. Sogar unsere harten Jungs haben geklagt.
Erstmals wurde auch der Alkoholpegel und lauffreundliches Essen angesprochen. Einhellige Meinung: Ab morgen.
Also: Auf in die Bar. Erster Versuch: Eine Bar im 55. Stock. Anreise per megaschnellem Lift. Echt genialer Ausblick. Leider kein Platz ohne vorher Schlange zu stehen. Wir gehen wieder.
2. Versuch: Ein Tipp von Thomas: ...... Halloweendeko. Sensationelle Dachterrasse. Caipirinhas mit zuviel Alkohol. Dafür bekommen wir ohne Reservierung einen Platz. Das mag auch an den Preisen liegen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts;))
Gelandet in New York Tag1
New York: Tag1:
Wir (Conny und Chris, Thomas und Susi, Hubert, Günter und Doris) am Start in München. Flugzeit: 8.15 . Schlange beim Immigration Service: 1.15. Sie lassen uns anstandslos rein. Dafür sind wir jetzt samt Fingerabdrucken registriert. Sicher ist sicher.
Im Balthasar in Soho ist schon ein Tisch reserviert. (ohne geht gar nichts). Ein toller Tipp von Thomas. Die Fruit de Mer King Size Platte ist sensationell! Die anderen Gerichte Fische, Steaks alles ausgezeichnet. Das Ambiente: Unkompliziert, Loft im Stil eines Altwiener Kaffeehauses (so definiert es Günter). Preis Leistung dank des Dollars und für New Yorker Verhältnisse super.
Achtung! Die Klimaanlagen machen einem das Leben nicht leicht. Sexy Styling scheitert an der Indoor-Temperatur. Gut, dass ich meine Haube immer dabei habe.
Unser Hotel: Das Le Parker de Meridien. Lage: perfekt. Am unteren Ende des Central Parks, schräg gegenüber der Carnegie Hall, gleich bei der 5th Avenue. Zimmer und Stil: Wenig berauschend. Die haben sich im Internet wesentlich besser verkauft. Mittelpreisig bis teuer. Ausgebucht mit lauter Marathon-Läufern.
Ach ja: Da war ja was, was den Jungs doch etwas die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Dem einen mehr, dem anderen weniger. 42 km Laufen. New York Marathon. Der Zweck unseres Aufenthalts.
Für die Frauen: Shoppingmarathon.
Freitag, 23. Oktober 2009
Atemlos in den Kavernen
Nicht wirklich wissend was uns erwarten würde, waren wir – in der Besetzung von Günter und Alexa – gestern Abend auf dem Weg in die Kavernen 1595 der Gstättengasse zur Eröffnungsparty der Erotik-Boutique „atemlos“. Fotos und Text galt es zu produzieren. Ein ganz normaler Arbeitsabend also. Dachten wir uns.
Was uns erwartete, war ein riesiges, mit Plüsch und Daunen ausgestattetes Doppelbett mitten im Raum und ein in rot-gelbes Licht getauchtes Ambiente rundherum. Als wenig später die „atemlos“-Inhaberin Sabine Ehrenberger mit zwei niedlichen Plastikenten grinsend vor uns stand, dachten wir uns noch nicht viel dabei. Dass diesen niedlichen Dingern aber eine Vibrations-Funktion eingebaut wurde, gab dann allerdings genügend Gesprächsstoff und ließ Raum für Spekulation. Beschwingt war die Stimmung – von Anfang an.
Dass keine einschlägigen Erotik-Utensilien ausgestellt würden, war uns eigentlich klar. Schließlich sollten die Fotos des Eröffnungs-Abends ihren Weg in die Salzburger Zeitungen finden. Dennoch: für erotisches Flair wurde ausreichend gesorgt. Zu Beginn gab es das Märchen von Dornröschen in einer etwas anderen Inszenierung – dazu also das große Doppelbett, indem sich während der ersten Stunde ein Mädchen in Tüll räkelte. Wir hatten uns schon gewundert. Denn diese wurde schlussendlich wachgeküsst von ihrem Prinzen – allerdings von demjenigen, der das richtige Spielzeug aus der Boutique „atemlos“ dabei hatte. Die anderen Prinzen sind bei ihr abgeblitzt.
Versorgt wurden wir alle vorzüglich mit Sekt, Wein und erotischem Fingerfood aus dem Haus Mayer von Schloss Prielau und die „First-Line“ Band heizte mit ihrer Livemusik den Gästen ein. Bei all den optischen, akustischen und kulinarischen Reizen galt es, den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren: Namen, Gesichter, Szenen und gute Fotos von all diesen Komponenten. Auffallend war an diesem Abend, dass besonders viele Frauen mit bereits prallem Babybauch anwesend waren. Überhaupt geizten die Damen nicht mit ihren Reizen – da war Lack und Leder, da waren hohe Pumps und Overknee-Stiefel, es gab tiefe Einblicke und reizvolle Aussichten. Etliche Pärchen waren gekommen und es wurde geschmust, was die das Zeugt hält. Alles an diesem Abend war sehr stil- und geschmackvoll, darin waren wir uns einig. Es war eine anregende Veranstaltung mit sehr femininem Touch in einem wunderschönen Ambiente.
Eine Frage des Abends (derer es auf Zettelchen verteilt viele gab) – die immer wieder für Gesprächsstoff sorgten, war:
Hast du schon jemals weniger als fünf Minuten gebraucht, um nach dem Sex deine Unterwäsche wieder zu finden?
Zumindest an diesem Abend fand sich niemand, der das bejahen konnte.
[lex]
Samstag, 26. September 2009
Vogelfrei
Wir haben alle einen Vogel. Der ist gelb und piepst nicht mehr. Klar, wie will man sonst das Lokalthema darstellen. Also haben wir, damit meine ich meine Kollegen Mitbewerber und ich mal die Lokaldeko geplündert und dem neuen Vogelfrei-Lokalchef Markus Götzenauer seinen Vogel in die Hand gedrückt. Motiv zwei war dann in der Küche. Chefkoch Gerrit Quintus ist Fotoprofi. Schließlich war er "Junger Wilder", im Baccaro und im Carpe Diem. Er weiß was Fotografen wollen. Er mit Pfanne und Chef, Er mit Pfanne und Vogel und Hausherr, Er mit Konditor und Vogel. Dass auch Kollege Vogl die Küche füllte, führte zu manchem blöden Spruch. Er trug es mit Fassung und ich weiß, ich krieg das zu den Wildwochen wieder retour.
Ein paar Fakten haben wir dann auch recherchiert: Öffnungszeiten täglich von 9-24 Uhr, Qualität ist dem Chef Markus Götzenauer am wichtigsten. lustig und frech soll es zugehen und wegen uns Fotografen will er ein gratis WLAN aktivieren, damit wir auch in unseren Pausen weiterarbeiten können. Die wirklich gute Musik (was war das eigentlich für eine Stilrichtung??) nannte sich Salzburger Nockerl. Crossover ist die Küchenphilosophie und das passt zum gesamten Lokal. Die Einrichtung ist bunt, die Mannschaft auch und die rosa Vespa vor der Tür ist das neue Dienstfahrzeug des Chefs. Und Leute mit Vogel sind willkommen. Klingt nach einem weiteren Stammlokal.
Sonntag, 6. September 2009
Eröffnungsparty für das neue SPA im Romantikhotel Gmachl
Die Skyline vom Pool aus ist atemberaubend. Bergipfel, Sonnenuntergang. Da ist sogar der wildbild Event-Fotojob entspannend. Das haben die Gmachl-Hirnböcks www.gmachl.com gut gemacht. Klar, die wissen was sie tun. Immerhin sind die seit 675 Jahren Wirte. Denen liegt die Gastronomie im Blut. Generation 22+23 sind derzeit am Ruder. Da schwingt in allem was sie tun auch Geschichte mit. Und der Pfarrer muss neidlos zugestehen: In diesem Ort war zuerst der Wirt da. Keiner weiß auch so zu feiern wie die Gmachls. Das haben die Hoteliers wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Über 500 Gäste, ein unkompliziertes Get Together mit visuellen Leckerbissen wie Tanzelfen und Schwimmelfen ;)). Die sind übrigens beim Wellnesstag nicht inkludiert.
Dann der offizielle Teil mit Geschenk vom Landesvize Wilfried Haslauer (ein Kochbuch), vom Bürgermeister Markus Kurcz (ein Eichenfassl) und vom Freundeskreis ein Bild von Jürgen Fux, das Ben Becker zeigt. (wird erst geliefert). Salzburgs Who is who genügte sich nach den Festspielen wiedereinmal selbst: Alessandra Santner mit Dieter Kiener, Stiegl, Tanja Gündling mit Harry Lürzer, Petra und Paul Koppenwallner, Toni Santner, Helmut Mödlhammer, Egmont und Hans Weyringer, Ruth und Leo Bauernberger, Salzburgerland, Sylvia und Armin Hägele, Helmut Mayr, Christian Sturmayr, Anna Sigl, Markus-Sittikus Hotel, Heidi und Sepp Sigl, Hans Gmachl, Andrea Kriechhammer, Wow, Martina Friesacher, Michaela Schneidermanns-Au, ....
Als nach dem Essen die ersten gingen, ging die Party erst richtig los. Ich muss zugeben: Ich gehe immer zu früh, da ich immer an den nächsten Tag denke. Da wurde gesungen und gespielt und getrunken und gegen vier Uhr früh war es an der Bar immer noch gesteckt voll. Conny Hörl (ging um 2.00 Uhr): "Die Stimmung war so super, du hast wirklich was versäumt."
Nur zum Morgenläuten, da war der Pfarrer diesmal wieder vor dem Wirt der Schnellere.
Freitag, 4. September 2009
Fotostory für vitaXpress im Sportland Mondsee
Wildbild war heute wieder mal sportlich unterwegs. Fotos mit Redakteurin und wildbild Mitarbeiterin Alexa Schober. Da konnte sie gleich beweisen, was außer schreiben, filmen und fotografieren noch in ihr steckt. Dass sie lieber klettern geht, als sich Bälle um die Ohren zu schlagen, hat sie uns schon im Vorfeld erzählt. Doch bei uns gibt es kein Pardon. Wer darüber schreiben will, muss auch fühlen, worum es geht. Das macht in unserem Job ja auch den Reiz aus. Vieles ausprobieren zu können, überall hinein zu schnuppern. Die Relaxphase im Wellnessbereich dauerte nur wenige Minuten. Biosauna - click, Infrarotkabine-click, Dampfbad: gesehen. Sauna - click, Liegestühle im Ruheraum: getestet. Kneipp-Grotte: brrr kalt. Wir waren uns sicher: Da kommen wir privat noch mal vorbei. Das kann nicht alles gewesen sein. Die Saunalandschaft müssen wir mal ausgiebiger testen. Dann aber ohne Fotoapparat und ohne Notitzblock. In der vitaXpress, die im Oktober erscheint, könnt ihr Alexas Bericht lesen. Ein paar Bilder als Vorgeschmack gibt es schon mal exklusiv auf unserem blog.
Mittwoch, 19. August 2009
Kaiserfest in Ischl
Der Kaiser feiert Geburtstag und wildbild ist mit Foto und WebVideo dabei. Ein Abend Auszeit von den Festspielen. Royaler aber unkomplizierter Glanz im imperialen Theater der Kurstadt. Am Catwalk die Aristokraten. Mode von Habsburg. Der Kaiser himself (einmal als Double, einmal als Kaiser Franz Klammer) ist live dabei. Tolle Arbeitsbedingungen. Ein ganzer Backstageraum (mit Tisch + Steckdose + Buffet - Danke an princess communications (die Veranstalterinnen)). Trotz extremen Medienandrangs (fast soviele wie bei den Festspielen) ist die Lage friedlich. Nur der Ischler Kollege hat Stress :)). Kein Wunder: Da läuft ja auch keiner davon. Die Aristo-Cats sind supergeduldig, die Promisportler wie Rainer Schönfelder witzig und geben endlos Interviews und stehen für Fotos zur Verfügung. Einfach toll, mal wieder das Gefühl zu erleben, wie es ist, wenn Societyfotografen willkommen sind!
Montag, 6. Juli 2009
Wildbild auf der Vernissage von Tony Cragg im MdM
Second Nature nennt sich die Ausstellung im Museum der Moderne und wir von Wildbild sind echte Fans der Cragg Skulpturen geworden. Nicht erst seit wir sie im MdM in Salzburg fotografieren, sondern eigentlich schon seit die Salzburg Foundation die Cragg Skulptur am Makartplatz aufgestellt hat.
Montag, 25. Mai 2009
Wildbild Fashionvictim in London auf Shoppingtour
Hier wird Shopping zelebriert. Da zeigt man der Krise die Zunge und man lernt vor allem eines: Geld ausgeben ist nicht böse sondern macht Spass. Und genau diesen Motivationsschub haben wir gebraucht. Das wildbild Fashionvictim stürzt sich also ins Vergnügen. Schon die Auslagen sind ein einziger kreativer Input. Farbe ist was zählt. Mit nur ein bis zweifärbig gestalteten Schaufenstern versucht man hier um Aufmerksamkeit zu buhlen oder einfach nur, indem man Szenen oder Landschaften nachstellt. Jede Auslage sieht aus wie ein über-
dimensionales Foto in einer angesagten Modezeitschrift. Inszeniert mit Liebe und Perfektion. Bei Abercrombie&Fitch schlägt die Inszenierungsfalle zum ersten Mal zu. Ich brauche keine Shirts und keine Jeans und auch kein Halstuch – doch der Oben-Ohne Typ, der einem am Eingang die Türe aufhält überzeugt schon beim Reingehen. Drinnen: Clubsound. Die Verkäufer, die gerade nichts zu tun haben stehen auf der Galerie und tanzen. Alle in Karo-Minikleidern oder Kurzarmhemden. Die modische Botschaft ist klar und so schlage ich zumindest beim ersten Karo Accessoire zu. Ein Tuch um umgerechnet 65 E. Geht ja für die Philosophie und das Image, das man sich damit um den Hals binden kann. Und bei den vielen viel zu kalt einge-
stellten Klimaanlagen in den Londoner Restaurants braucht man sowieso immer ein Halstuch.In der Carnaby Street kommt fast Kleinstadtfeeling auf. American Appearal fehlt uns in Salzburg. Die Basics wie Leggings in allen Farben oder Rippshirts findet man hier. Übrigens: Ohne Leggings geht in London gar nichts. Highheels und Leggings, untertags mit Ballerinas oder sogar Sneakers kombiniert und dazu A-Kleidchen, Minis oder Longshirts. Schuhe sind eine Klasse für sich. Hier gibt es alles. Bei Dune finden wir preisgünstig fantasievolle Highheels (denn wer weiß, ob ich die in Salzburg jemals anziehe). Im Rausch des gegenwärtigen Shoppingwahnsinns würde ich sogar sagen: Schuhe kaufen ist in London erfolgreicher als in Mailand, Rom oder Barcelona. Glaubt einem Fashionvictim!Kapperl und Hauben waren gestern. Heute trägt man Hut. Die gibt es günstig ab 10 E in jedem größeren Kaufhaus und bei fast jeder Modekette. Ich hab auch noch nirgends so viele Accessorize Filialen auf einem Fleck gesehen wie in der Oxford Street. Bin aber nicht rein, denn alles was es in Salzburg gibt, kaufen wir zuhause. Unsere Wirtschaft muss ja auch leben. Die türkis-goldenen Flip-Flops samt Tunika hole ich mir im Europark. Brav – oder? Hinter Harrods fangen die teuren Shops an. Dolce &Gabbana, Tods (viel billiger als bei uns!) .. ziehen sich in die Slone Lane. Da in Chealsy Blumenmesse war, hatten ein paar Shops auch in Sachen Blumendeko ordentlich was zu bieten. Samstag ist Markttag. In Portobello waren die Straßen so überfüllt, dass es sogar uns zu eng wurde. Flohmarkt ist eh nichts für ein Fashionvictim. Da sollte man die Gegend in Kensington besser an einem anderen Wochentag besuchen. Da bleiben wir noch lieber in der extra fürs Shopping gesperrten Oxford Street. Ein Wahnsinnserlebnis für Shoppingfreaks. Jeden Meter Animation, Bands, Angebote per Flyer, und Massen auf den Straßen mit Beutestücken in den bedruckten Sackerln. Wo hat wer was von Krise gesagt??? Ein Kaufhaus in gelb feiert seinen 100 Geburtstag und bleibt sich farblich treu. Alle Auslagen sind in gelb-schwarz/weiß, die gesamte Innendeko sowieso. Modeschau auf der Rolltreppe, Feiertagsangebote, Gratisproben.. Herz was willst du mehr. Wenn du wieder rauskommst geht die Party auf der Straße weiter. DJs in den Filialen, Shows, laut und lustig. Die Botschaft ist klar: Du lebst nur einmal. Kaufe und feiere heute. Jetzt. Bevor es too much wird, flüchten wir wieder in ruhigere Gefielde. Sonntag war unser letzter London Tag und da gingen wir noch einmal dort hin, wo man alles bekommt: Zu Harrods. Die coolste Entdeckung: Motorbetriebene Schwimmhilfen a la Baywatch. Kostet nur leider ab 8.000 E, blieb also dort. Die Männer fanden das Oldtimer-Golf-E-Mobil faszinierend. Und die Austern. Aber das kulinarische London ist eine andere Geschichte. Davon später.....
Sonntag, 24. Mai 2009
Diashow von der Rollerweihe
Das Wildbild Team war bei der 5. Rollerweihe des Vespaclubs Flachgau
Auf Hochglanz poliert und im Sonnenlicht glänzend warteten 280
Roller am Samstag Nachmittag in Obertrum geduldig auf ihren Segen. Willkommen waren alle Arten von Rollern, je älter desto besser, jedoch auch brandneue Vespas bekamen ihren Segen.
Der Vespaclub-Flachgau feierte mit der Weihe auch gleichzeitig sein 5jähriges Bestehen und freute sich daher besonders über die zahlreichen Besucher.
Montag, 4. Mai 2009
Freitag, 24. April 2009
Shoperöffnung Traditionsunternehmen Mühlbauer Hüte
Klaus Mühlbauer, Marlies MühlbauerIn Wien gehören sie seit über 100 Jahren zur ersten Adresse in Sachen Kopfbedeckungen. Mühlbauer wird in der 4. Generation als Familienbetrieb geführt und hat jetzt in Salzburg am Universitätsplatz einen Shop eröffnet. Klaus Mühlbauer, der das Unternehmen gemeinsam mit seiner Schwester Marlies führt, hat das Thema Hut neu definiert. Zur Eröffnung ließen die Salzburger den „Zuagroasten“ nicht im Stich: Bürgermeister Heinz Schaden und sein Vize Harald Preuner freuten sich, dass Salzburg einen so traditionsreichen Familienbetrieb in der Altstadt begrüßen konnte. Die Damenwelt war ohnehin hingerissen aber auch für Männer ist der Hut in diesem Sommer ein unverzichtbares Accessoire. Sebastian Rabl, der schon im Vorjahr bei den Festspielen Mut zum Hut gezeigt hatte, könnte sich die pinke Version gut vorstellen, seine Freundin Andrea Unterberger würde dann farblich passend ein Jersey-Band wählen. Überhaupt spielen Bänder am Kopf eine Hauptrolle. Model Lena Garzuly führte den Trend am Red Carpet vor der Universitätskirche vor.
Sebastian Rabl, Andrea Unterberger
Lena Garzuly, Model
Freitag, 27. März 2009
Kolumbianische Karnevalstänzer zu Besuch in Salzburg
Kolumbianisches Lebensgefühl versprühten die Mitglieder des CARNAVAL DE BARRANQUILLA in Salzburg. Zwar war ihr Umzug aufgrund der eisigen Temperaturen verkürzt worden und führte dann nur vom Hanuschplatz zum Mirabellgarten und von dort ins Mozarteum Salzburg, wo die ziemlich eingefrorenen Kolumbianer ihren Schlusstanz aufführten - doch erste Frühlingsgefühle gab es für die Salzburger allemal. Die Gruppe des zweitgrößten Karnevals der Welt war zum ersten Mal in Europa. Jedes einzelne Kostüm habe auch historische Bedeutung, jede Gruppe ihre Symbole, so Kulturbotschafter Ojeda.
Montag, 16. März 2009
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